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Patenschaften

Die Entwicklung und der Wohlstand eines Landes hängt vom Bildungsniveau seiner Bevölkerung ab. Daher setzen wir ganz bewusst auf den Bau von Schulen in den ländlichen Regionen.

Ergänzt haben wir dieses Programm durch die Förderung einzelner Personen. Dabei unterscheidet sich diese Förderung elementar von den meisten Patenschaften, die auf eine Minimalförderung angelegt sind, um die Kosten für die Paten gering zu halten. Es soll auch der Eindruck erweckt werden, dass mit wenig Geld viel erreicht werden kann. Doch das ist nur ein Blickwinkel auf die Wirklichkeit in den sich entwickelnden Länder. In Deutschland ist das öffentliche Schulniveau sehr hoch. Man kann sich kaum vorstellen, dass das anders sein kann, obwohl die Situation in den Vereinigten Staaten und Japan ausreichend bekannt ist. In Benin ist die Lage mit diesen Ländern vergleichbar. Wirklich gute Schulausbildung mit ausgesprochen hohem Niveau ist fast ausschließlich über private Bildungsstätten erhältlich.

Wir haben uns im Großen und Ganzen einer Förderung besonders begabter Kinder aus der armen Bevölkerungsschicht verschrieben. Die Kinder der Reichen werden von vorneherein ins Ausland zum Studium geschickt. Unsere Vision ist, eine Elite heranzubilden, die nicht abwandern kann und später die Entwicklung des Landes vorantreiben wird. Es gibt heute in Benin ausgesprochen gute private Schulen. Unser Partnerverein in Benin, die “Ecole de Solidarité”, hat einen Partnerschaftsvertrag mit einer der besten Schulen des Landes geschlossen. Hier gehen unsere begabten Kinder zur Schule und werden im im Haus von Astrid Toda betreut, falls es keine Familie gibt. Andere besuchen die Schule von zu Hause aus.

In dieser Förderung befinden sich zur Zeit 11 Kinder und Jugendliche. Drei der von uns geförderten jungen Leuten haben bereits ihr Diplom. Sie sind offiziel aus dem Programm ausgeschieden. Ein weiterer hat das Vordiplom, einer hat das zweite Studienjahr beendet, vier das Abitur, zwei die Mittlere Reife.

Wie funktioniert die Förderung?

Neben der direkten Förderung / Patenschaft, das bedeutet ein Pate für ein Patenkind, gibt es die Möglichkeit in den allgemeinen Patentopf einzuzahlen. Durch den gemeinsamen Topf können auch kleine Förderbeträge sinnvoll eingesetzt werden. Von Vorteil ist auch, dass jeder Förderer den Betrag selbst festsetzen kann und sich nicht auf eine bestimmte Zeit festlegen muß. Damit Spendenbeträge in den Patentopf gelangen, brauchen Sie nur auf dem Überweisungsträger in die Rubrik Verwendungszweck “Patenschaften” einzutragen.

Wenn Sie an einer direkten Förderung interessiert sind, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. Bei der direkten Förderung haben Sie die Möglichkeiten eines Briefaustausches per Post oder Email, Sie können Ihr Patenkind auch anrufen oder besuchen.

Bitte verstehen Sie, dass wir zum Schutz der von uns geförderten Kinder und Jugendlichen hier auf der Internetseite keine Bilder veröffentlichen.

Einige Patenschaften für handwerkliche Berufe wurden bereits mit Erfolg abgeschlossen:

zwei Frisösinnen
eine Schneiderin
ein Schreiner/Zimmerer
ein Glaser
zwei Chauffeure

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